Alien Drive System – 2. Testfahrt

Das Alien Drive System

Die ersten Wochen des neuen Jahres waren doch etwas stressig, so dass das eBoard Projekt doch etwas hinten anstehen musste. Nach den Problemen bei der letzten Probefahrt habe ich den Nunchuck ausgebaut und durch eine RC-Car Fernsteuerung ersetzt. Den Arduino habe ich als Boardcomputer beibehalten. Später sollen über ihn Funktionen wie Geschwindigkeitsmessung und Temperaturüberwachung realisiert werden.

Probefahrt

Die Probefahrt verlief sehr erfolgreich. Durch den Wechsel auf die andere Fernsteuerung konnte die Geschwindigkeit sehr feinfühlig gesteuert werden. Auch ein durchdrehen des Keilriemens konnte nicht mehr festgestellt werden, wodurch so gut wie keine Abnutzung mehr zu sehen ist. Zusammengefasst läuft das Alien Drive System somit sehr gut und macht keine Probleme mehr. Lediglich die Verwendeten Holey Achsen sind nicht optimal. Die Mitgelieferten Bushings sind sehr weich und es können auch nur welche von Holey verbaut werden. Dadurch ist die Lenkung sehr weich und für höhere Geschwindigkeiten nicht geeignet. Leider war der Platz etwas ungünstig, wodurch auch noch keine Vollgas fahrt ausprobiert werden konnte.

Kritisch ist die ABS Funktion. Sie ist eher für den RC-Car bereich geeignet.Für das Longboard wirk sie vor allem bei versehentlicher Bedienung zu stark und eine Fussbremse ist von der Verzögerung vergleichbar.

Da in einigen Foren häufiger die Fragen nach der Konfiguration Alien Power System – ESC aufgekommen sind habe ich einen Screenshot meiner Konfiguration angehängt. Um abruptes Bremsen zu verhindern habe ich sowohl den Rückwärtsgang als auch das ABS abgeschaltet.

Alien Power System Konfiguration

Verbesserungen

Als nächstes sind noch ein paar Verbesserungen geplant. Unter anderem sollen die Achsen ausgetauscht werden und die Elektronik erweitert werden. Neben Geschwindigkeit und Temperatur soll eine Bluetooth sperre, die ein unerlaubtes losfahren verhindert implementiert werden.

Snowboardbau Kurs bei Build2Ride

Eigentlich auf der Suche nach Informationen zum Longboardbau bin ich über die Firma Build2Ride in Garmisch, die einen Snowboardbau Kurs anbietet gestolpert. Da ich mir so oder so ein neues Board anschaffen wollte habe ich sofort gebucht.Snowboardbau Kurs: Snowboard in presse

Vorbereitung

Nach der Anmeldung musste zunächst ein Fragebogen ausgefüllt werden, indem Größe, Gewicht, bevorzugtes Gelände (Piste, Park etc.) und Designvorstellungen abgefragt wurden. Da ich auf der Rückseite des Boards eine Grafik haben wollte, musste ich noch ein bedrucktes Fleece bestellen. Furniere für die Oberflächen gibt es auch vor Ort. Kurz vor beginn des Kurses hat mich noch Florian von Build2Ride angerufen, um letzte Details abzusprechen. Danach konnte es los gehen.

Snowboardbau Kurs 1. Tag

Der Wecker klingelt gegen 4:00 Uhr, es geht los. Ich mache mich mit der Bahn auf den Weg nach Farchant. In Farchant werden wir Kursteilnehmer mit Kaffee in Empfang genommen und Florian erklärt den ersten Arbeitsschritt. Die Beläge sind schon passend zugeschnitten, so dass nur noch die Stahlkannten angepasst werden müssen. Beim Snowboard habe ich einen leichten vorteil, da ich nur zwei, anstatt vier Kanten anbringen muss. Dafür bleibt Zeit um die Löcher für die Inserts zu Fräsen. Schon ist Mittag. Zur Stärkung gibt es Leberkässemmel in der Werkstatt. Anschließend packen alle an, um die Materialien zum Laminieren vorzubereiten. Nach dem alles vorbereitet ist wird es kurze zeit Stressig. Alle Materialien müssen innerhalb von 45 Minuten mit Harz getränkt und im Vakuumsack verpresst werden. Dabei darf kein Fehler passieren, denn wenn alles verklebt ist sind keine Korrekturen mehr möglich.

Nach dem Laminieren gehen die Bretter über Nacht in den Ofen. Für uns Teilnehmer bedeutet dies aufräumen und den Tag bei einem Bier und gutem essen ausklingen lassen.

Snowboardbau Kurs 2. Tag

Am nächsten Morgen dann die Stunde der Wahrheit. Das Board wird aus dem Vakuumsack befreit und mit der Stichsäge ausgeschnitten. Anschließend bearbeiten Alex und Florian die Seiten der Bretter und bessern damit auch gleich die Schlimmsten Schnitzer aus. Nach dem Abschleifen und Ölen der Oberfläche müssen beim Snowboard nur noch die Inserts ausgebohrt werden und dann ist das Board fertig für den ersten Skiservice. Wären der Profi die Beläge bearbeitet und die Kanten abschleift räumt der Kurs die Werkstatt weider auf und begibt sich zur Zirbel Stube zum Mittag. Anschließend gibt es die Bretter inklusive einer Bordbauer Urkunde wieder und es geht nach Hause.

Zu Hause habe ich dann noch die Bindungen montiert und voller Spannung auf das nächste Wochenende gewartet, wo es endlich auf die Piste zur Probefahrt gegangen ist.

Probefahrt

Der Snowboardbaukurs ist so aufgebaut, dass eigentlich nichts schief gehen kann. So bin ich auch relativ entspannt auf den Berg zur ersten Testfahrt gefahren. Schon die ersten Schwünge haben gezeigt, dass es perfekt ist. Nicht zu hart, nicht zu weich und mit einer langen Effektiven Kante für zügiges Fahren auf der Piste. Nach einer Woche Dauereinsatz kann ich sagen, es hat sich absolut gelohnt. Es sind zwar ein paar Macken am Furnier zu erkennen, diese währen aber auch bei einem gekauften Brett aufgetreten.

Im Prospekt von Build2Ride habe ich gesehen, dass auch Splittboards angeboten werden. Es fängt schon an in den Fingern zu kribbeln, aber erstmal kommt der Sommer. Longboardzeit!

Probefahrt

Links

eBoard Testfahrt mit dem Alien Drive System

Heute erste echte eBoard Testfahrt mit meinem eBoard gemacht. Schon bei leichtem druck auf auf den Controller merkt man die Power die hinter dem System steckt. Leider ist die Beschleunigung zu stark, so dass der Antriebsriemen durchdreht. Dies hat dazu geführt, dass nach ein paar runden auch schon Schluss gewesen ist.

Defekter Antriebsriemen nach eBoard Testfahrt

Ein paar Ersatz Keilriemen sind bestellt. Hier nochmal vielen Dank an für den guten Service ADS, die mir bei der Nachbestellung entgegen gekommen sind.

 Elektronik

Bei der Elektronik hat es auch eine kleine Erweiterung gegeben. Es besteht jetzt die Möglichkeit via Bluetooth online Daten ab zugreifen. Die Daten können direkt an ein Android Handy mit GetBlue gestreamt werden und anschließend als CSV Datei gespeichert werden. Die Funktion ist vor allem zur Fehlersuche wichtig. Später soll das Bluetooth Modul zur “Benutzer Authentifizierung” verwendet werden. Das braucht aber noch etwas Entwicklungszeit.

 

Snap-O-Lantern – Halloween Project

Die Snap-O-Lantern ist ein kleines Projekt für zwischen durch. Die original Anleitung stamm von den evil mad sientists und basiert auf einem AVR Microcontroller. Da ich noch einen Arduino Micro hier rumliegen hatte habe ich die Snap-O-Lantern auf diese Plattform portiert.

DSCN0097

Der Aufbau ist sehr simpel und besteht im wesentlichen aus einem kleinen Zierkürbis, der gemäß Anleitung bearbeitet wird, einem Servo und ein paar LED’s. Abweichend von der Anleitung habe ich das Scharnier im Nacken zusätzlich mit Klebeband fixiert. Die Servos sind wie auf der Arduino Homepage beschrieben angeschlossen. Die LED’s sind nach Kürbissen gruppiert an zwei I/O-Pins angelötet. Um die Spannung an den LED’s etwas zu reduzieren wurden ein paar Vorwiderstände verbaut. Auf die kann aber unter Umständen auch verzichtet werden.

Code


#include

Servo kuerbis1; // create servo object to control a servo
Servo kuerbis2; // create servo object to control a servo
// a maximum of eight servo objects can be created

int pos = 100; // variable to store the servo position

int led1 = 11;
int led2 = 10;

void setup()
{
kuerbis1.attach(3); // attaches the servo on pin 9 to the servo object
kuerbis2.attach(5); // attaches the servo on pin 9 to the servo object
pinMode(led1, OUTPUT);
pinMode(led2, OUTPUT);
}

void loop()
{
digitalWrite(led1, HIGH);
delay(1000);
for(pos = 100; pos>=1; pos-=1) // goes from 0 degrees to 180 degrees
{ // in steps of 1 degree
kuerbis1.write(pos); // tell servo to go to position in variable 'pos'
delay(30); // waits 15ms for the servo to reach the position
}
delay(1500);
pos=100;
kuerbis1.write(pos); // tell servo to go to position in variable 'pos'
delay(1000);
digitalWrite(led1, LOW);

delay(1500); // waits 15ms for the servo to reach the positi
digitalWrite(led2, HIGH);
delay(1000);
for(pos = 100; pos>=1; pos-=1) // goes from 0 degrees to 180 degrees
{ // in steps of 1 degree
kuerbis2.write(pos); // tell servo to go to position in variable 'pos'
delay(30); // waits 15ms for the servo to reach the position
}
delay(1500);
pos=100;
kuerbis2.write(pos); // tell servo to go to position in variable 'pos'
delay(1000);
digitalWrite(led2, LOW);

delay(1500); // waits 15ms for the servo to reach the positi
}

Links

EBoard – Motor und Alien Power System

Endlich sind alle Komponenten für mein EBoard zusammen und der erste Testlauf hat stattgefunden. Das Alien Drive System passt sehr gut zu dem Motor von Alien Power Systems. Lediglich der Stift, der ein durchrutschen des Ritzels verhindert musste etwas gekürzt und in form geschliffen werden, damit er in die Nut am Motor passt.

Nachdem die notwendigen Anschlüsse an den ESC gelötet waren konnte der erste Testlauf beginnen. Out-of-the-box ist der Regler nicht optimal auf die Steuerung durch den Arduino ausgelegt. Hier sind noch einige Experimente notwendig. Die genaue Konfiguration kommt dann zusammen mit den Sourcen.

Alien 6374 Outrunner brushless motor 170KV 3200W

Gelernt habe ich, dass das kleine Massekabel am Regler einen Widerstand  hat. Über dieses Kabel können die Kondensatoren langsam werden, bevor das große Massekabel angeschlossen wird. Das verhindert die Funken beim einstecken des Reglers.

Bevor die erste Probefahrt beginnen kann sind noch einige Dinge zu tun. Zum einen müssen alle Komponenten ordentlich befestigt werden und das Gehäuse fertiggestellt werden. Zum anderen ist die Software noch nicht einsatzfähig. Der Controller verliert regelmäßig die Verbindung und  der Verbindungsaufbau ist auch noch nicht fertig. Da werde ich aber hoffentlich in den nächsten Wochen zu kommen.

EBoard – Hardware (Kebbek Revenger)

Heute ist ein Paket von Alien Drive Systems (ADS) angekommen und ich konnte mit dem Aufbau des elektro Skateboards beginnen.

Kebbek - Reve mit Holey Trucks und Flyweehls

 

Das Setup besteht im wesentlichen aus den Empfehlungen von  ADS. Holey Trucks, 83mm Flywheels, 1/2” Riser. Das Deck ist das Revenger von Kebbek. Es hat keinen Flex und bietet genug Holz um alle Anbauten aufzunehmen.

Kebbek - Reve mit Holey Trucks und Flyweehls

Die ersten Tests des noch nicht eBoards verliefen soweit erfolgreich. Lediglich die höhe des Aufbaus macht ohne Motor etwas Probleme.

Bisher ist der Motor noch nicht angekommen, das wird hoffentlich noch diese Woche geschehen, so dass am Wochenende die Software angepasst und erste Tests durchgeführt werden können.

PS: Sorry für die schlechten Bilder, aber wir haben zur Zeit keine bessere Kamera.

 

EBoard – Controller

Das Projekt eBoard geht los. Geplant ist ein elektro Skateboard auf Basis des Alien Drive Systems (ADS). Weil Motor und Controller von Alien Power System noch nicht da sind habe ich schon mal die Steuerplatine aufgebaut.

Die Platine kann bisher die Spannung der Akkus überwachen und Steuerbefehlen vom Wii Nunchuck empfangen und an den angeschlossenen Server (später ESC) weiterleiten.

wpid-IMG_20130903_242434_760.jpg

Heute ist die Hardware von ADS gekommen, d.h. auch hier kann es weiter gehen.

 

Das Olson & Hekmati Pump Deck p95

Der Wunsch ein Olson & Hekmati Board zu besitzen bestand schon länger. Jetzt sollte es soweit sein. Da ich noch kein spezielles Pump-Setup besessen habe, viel die Wahl relativ schnell auf das p95 mit der typischen Olson & Hekmati barrel nose.

Olson & Hekmati p95 barrel-nose

Setup

  • Achsen: Tracker RT-S/RT-X
  • Rollen: Olson & Hekmati race 76a
  • Keile: 11°
  • Bushings:
    • vorne, top Venom barrel 85a
    • vorne, bottom Reflex small cone 80a
    • hinten, top Khiro barrel 90a
    • hinten, bottom Venom barrel 87a

Technische Daten (O&H p95)

  • Länge: 95cm
  • Breite: 24cm
  • Wheelbase: 75cm
  • Aufbau: Wasserfest verleimter Birkenholzkern Verstärkt mit Glas- und Kohlefaser. Rückseitig Walnussfunier

Fazit

Seit einem halben Jahr habe ich das Brett im einsatz. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Bushing setup bin ich jetzt sehr zufrieden. Die Verarbeitung ist sehr gut. Der flex ist für ein Pump-Deck genau richtig. Das Grip könnte für ein Pump-Deck vielleicht etwas grippiger sein, aber das gelaserte O&H Logo gleicht vieles aus ;-).

Insgesamt kann ich das Olson & Hekmati p95 sehr empfehlen.

Links

Bild Import (picCloud)

Wenn neue Bilder in die picCloud Importiert werden soll muss zunächst ein Import Projekt angelegt werden. Hier werden alle übergreifenden Metadaten gepflegt. (Fotograf, Veranstaltung) und der Ordner ausgewählt, der die zu importierenden Bilder enthält.

Bildschirmfoto - 23.03.2013 - 19:38:35

Sofern die entsprechenden Veranstaltungen / Fotografen noch nicht angelegt wurden, besteht die Möglichkeit dies gleich im Formular zu erledigen. Dabei können die Veranstaltungen in einer Baumstruktur abgelegt werden, um so z.B. gröߟere Aktionen zu  unterteilen.

Bildschirmfoto - 23.03.2013 - 19:37:01

Wenn das Projekt angelegt wurde befindet es sich im Status “Importjob erstellt”. Sobald der Hintergrundprozess mit der Verarbeitung begonnen hat wechselt der Job in den Status “Importieren”, dabei werden Thumbnails und unterschiedliche Bildgrössen erstellt um später ein schnelles Arbeiten zu ermöglichen. Die Asynchrone Verarbeitung ermöglicht später eine gezielte Lastverteilung, damit die Rechenintensiven Jobs den Onlinebetrieb der Anwendung nicht stören. Ein Möglichen Szenario wäre z.B. dass die Importjobs nur Nachts verarbeitet werden.Bildschirmfoto - 23.03.2013 - 19:39:14